Wissenschaftliche Studien beweisen es: Elektrische Zahnbürsten sind wesentlich effektiver als manuelle Zahnbürsten. Sie erleichtern das Zähneputzen, weil sie die notwendigen Putzbewegungen an den Zähnen automatisch ausführen – außerdem gibt es elektrische Zahnbürsten mit eingebautem Timer, mit denen die empfohlene Mindestputzzeit von zwei, besser drei, Minuten leicht zu kontrollieren ist.
Bei den Elektro-Zahnbürsten gibt zwei unterschiedliche Systeme: Zahnbürsten mit Oszillationstechnik (das heißt: mit rotierendem Bürstenkopf) und Schallzahnbürsten (hier bringen 40.000 Schallwellen pro Minute den Bürstenkopf in Vibration, die Amplitude sollte 3-4 Millimeter erreichen).
Zahnarzt Hans-Joachim Werner rät: Die elektrische Zahnbürste sollte einen Timer haben. Sie sollte zudem über eine möglichst hohe Frequenz verfügen, denn je höher die Frequenz, desto gründlicher die Reinigung. Außerdem müssen die Folgekosten und die Lieferbarkeit von Ersatz-Bürstenköpfen bedacht werden. Batteriebetriebene Bürsten sind in ihrer Putzleistung meistens etwas schwächer als solche mit Akku. Beim Akku schließlich ist darauf zu achten, dass er mindestens eine Woche durchhält und dass er leicht ersetzbar ist. (H.-J. Werner in der Zeitschrift electro 7/2012).
Zu allen Fragen zur Wahl der richtigen Zahnbürste und zur Putztechnik können Sie sich gerne an Ihre Zahnarztpraxis am Mendelssohnplatz in Karlsruhe wenden.